Im Oktober stellte sich Landeshauptmann Anton Mattle den Fragen der Klasse 5LMT der HBLFA Tirol Rotholz. Stellvertretend für die 19 Schülerinnen und Schüler richteten Viola Fülöp und Valentin Auer ihre Fragen an den Landeshauptmann. Ein Schwerpunkt des Gesprächs lag auf der Almwirtschaft und dem Umgang mit dem Wolf.
Die Schülerinnen und Schüler wollten wissen, wie Almwirtschaft, Artenschutz und naturnaher Tourismus miteinander in Einklang gebracht werden können. Mattle betonte, dass er dabei klar auf der Seite der Tiroler Landwirtschaft stehe und sich für die Entnahme von Risiko- und Schadwölfen eingesetzt habe. „Beim Herdenschutz gibt es Grenzen, vor allem in hochalpinen Regionen ist dieser nicht einfach umzusetzen“, so Mattle.
Auch für den Tourismus sei das Thema relevant. „Wenn Gäste fragen, ob sie in Tirol sicher sind, müssen wir darauf antworten können und der Wolf ist und bleibt in dicht besiedelten Regionen und insbesondere für die Almwirtschaft ein Sicherheitsrisiko“, erklärte der Landeshauptmann.
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