Mit Begeisterung und Fachwissen Bürgermeister von Breitenbach am Inn

Der Breitenbacher Bürgermeister LAbg. Ing. Alois Margreiter übt sein Amt mit Begeisterung und Fachwissen aus. ©BauernZeitung
Der Breitenbacher Bürgermeister LAbg. Ing. Alois Margreiter übt sein Amt mit Begeisterung und Fachwissen aus. ©BauernZeitung
Der amtierende Bürgermeister Alois Margreiter tritt bei den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen wieder mit einer ÖVP-Bürgermeisterliste an.

Spannende Tätigkeit

Herr Bürgermeister, warum kandidieren Sie wieder?
Margreiter: Ich kandidiere wieder, weil ich die Funktion des Bürgermeisters als die spannendste Tätigkeit in allen politischen Hierarchien finde und weil ich glaube, dass ich dieses Amt mit Begeisterung und Fachwissen auch erfolgreich ausübe.
Was ist Ihr Mottö
Mein Motto als Bürgermeister ist, einfach für jeden Gemeindebürger – völlig unabhängig von seiner politischen Gesinnung – in allen Lebenslagen da zu sein und täglich darauf zu achten, dass die so wichtige Dorfgemeinschaft gepflegt wird.
Nennen Sie Ihre Anliegen?
Oberstes Ziel ist, unsere lebenswerte Gemeinde weiterzuentwickeln, in der sich alle Alters- und Berufsschichten wohlfühlen. Alle paar Wochen rufen mich Leute von auswärts an und wollen in Breitenbach einen Baugrund erwerben. Das ist für mich ein Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, um motiviert für diese lebenswerte Gemeinde weiterzuarbeiten.
Ziehen Sie bitte eine Bilanz über die vergangenen sechs Jahre: Was wurde in der Gemeinde erreicht?
Wir haben in den letzten sechs Jahren viele tolle Projekte umgesetzt und – darauf bin ich etwas stolz – gleichzeitig die Schulden reduziert. Besonders hervorzuheben ist unsere schon länger dauernde Kooperation mit der Nachbargemeinde Kundl, wo wir in dieser Periode ein sehr modernes Wertstoffsammelzentrum und ein bestens ausgestattetes Sozialzentrum mit Unterbringung von Pflegeheim, Sozialsprengel und Tagesbetreuung sowie Therapiezentrum errichtet haben. Dies hätte Breitenbach alleine niemals finanzieren können! Wir könnten noch dutzende Projekte aufzählen, die wir in den letzten sechs Jahren umgesetzt haben, aber auszugsweise möchte ich erwähnen, dass wir in dieser Periode um ca. 1.000.000 Euro die Wasserversorgung auf Jahrzehnte gesichert haben und ein tolles ganzjähriges und ganztägiges Kinderbetreuungsangebot mit Mittagstisch geschaffen wurde.
Was steht für die nächsten Jahre an?
In der kommenden Periode wird der Neubau der Volksschule als gemeinsames Schulzentrum mit der bestehenden Neuen Mittelschule, die Errichtung eines Radweges bis zum Reintalersee, eine sehr wichtige Dorfkernrevitalisierung, der Ausbau der Breitbandversorgung abseits des zentralen Siedlungsraumes, die Erweiterung des Kindergartens bzw. des Friedhofes und der schrittweise Ausbau des Freizeitareals angegangen werden.
Was sind weitere größere Vorhaben der nächsten sechs Jahre?
Neben den angeführten größeren Investitionsvorhaben sind das die Bildung des Wasserverbandes mit den Nachbargemeinden von Wörgl bis Brixlegg, die Vorantreibung der Vorbereitung des unterirdischen Ausbaues der Bahnstrecke Schaftenau bis Radfeld, die Aufrechterhaltung der Nahversorgung und besonders die Finanzierung aller dieser Vorhaben unter Berücksichtigung der sonstigen Verpflichtungen, insbesondere durch steigende Transferzahlungen und weniger ansteigender Abgabenertragsanteile durch die Auswirkungen der nunmehr greifenden Steuerreform.
Und die Landwirtschaft?
Die Landwirtschaft mit noch ca. 100 viehhaltenden Betrieben nimmt einen sehr großen Stellenwert ein. Die vielfältige Unterstützung der Landwirtschaft durch unsere Gemeinde hält jedem Vergleich stand und die Wertschätzung des Grundeigentums ist mir als Bürgermeister ein großes Anliegen.
Warum ist eine starke Vertretung mit Mandataren aus der Landwirtschaft so wichtig?
Viele Projekte und Vorhaben haben direkt oder indirekt mit der Nutzung bzw. Beeinträchtigung von Privateigentum zu tun. Das Verständnis und der Umgang mit dem persönlichen Eigentum ist eine zentrale Voraussetzung für den dörflichen Frieden. Hier gilt für mich: “Leben und leben lassen!” Breitenbach ist eine weitläufige ländliche Gemeinde, wo Gott sei Dank noch jedes Hektar bewirtschaftet und gepflegt wird. Ob es die Auswirkung der Freizeitgesellschaft ist, ob es sich um eine Fläche für einen Gehsteig oder eine Leitungsdienstbarkeit handelt oder ob es um Viehzuchtvereine oder den Bienenzuchtverein geht – die Landwirtschaft ist einer der wesentlichsten Bereiche einer Landgemeinde wie Breitenbach.
Was bringt die Landwirtschaft für die Allgemeinheit?
Unsere Bauern, Bäuerinnen und Jungbauern leisten im Dorf eine extrem wichtige Arbeit. Daher ist es wichtig, dass die Landwirtschaft im Gemeinderat entsprechend vertreten ist. Von meiner Liste etwa werden im nächsten Gemeinderat höchstwahrscheinlich drei bäuerliche Mandatare vertreten sein.

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