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Kuhn Group: Deutlich gestiegener Auftragseingang gibt Hoffnung

Wie die Schweizer Unternehmensgruppe Bucher Industries berichtet, hat die zu ihr gehörige Kuhn Group vergangenes Geschäftsjahr einen Nettoumsatz von 1,053 Mrd. (umgerechnet 1,11 Mrd. Euro) erzielt. Gegenüber 2024 entspricht das einem Minus von 9,2 Prozent (-6,5 % bereinigt um Währungseffekte). Noch stärker ist der Betriebsergebnis (EBIT) zurückgegangen, um 19,3 Prozent auf 75 Mio. Franken (83 Mio. Euro).

Der Umsatz reflektiert den „tie­fe­ren Auf­trags­be­stand zu Beginn des Jahres“, schreibt Bucher Industries auf der Unternehmenswebseite. Die nega­tive Ent­wick­lung des Umsatzes sei in den USA am aus­ge­prägtesten gewesen. Die erhobenen Zusatzzölle auf Importe hätten sich dort zuneh­mend in stei­gen­den Ein­kaufs­prei­sen bemerk­bar gemacht.

Die Inves­ti­ti­ons­be­reit­schaft der Land­wirte soll sich vergangenes Jahr indes verbessert haben.  Speziell in Euro­pa hätten die nor­ma­li­sie­rten Lager­be­stände bei den Händlern und die posi­tiven Wet­ter­be­din­gun­gen „zu mehr Zuver­sicht und einer gestie­ge­nen Nach­fra­ge nach Land­ma­schi­nen“ geführt. Das Segment Milch- und Vieh­wirt­schaft sei zudem von hohen Milch- und Fleischpreisen unter­stützt worden. Der Auf­trags­ein­gang der Kuhn Group wird mit plus 16 Prozent angegeben. Getrieben durch diesen rechnet man mit einem Umsatz­wachs­tum und einer Betriebs­gewinn­marge über Vor­jahr. 

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