Traktor auf dem Feld

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Traktoren: Claas legt zu, Fendt und Deutz-Fahr verlieren am meisten

509 Standardtraktoren wurden laut Statistik Austria und Club Landtechnik Austria heuer in den ersten beiden Monaten in Österreich neu zugelassen. Gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025 entspricht das einem leichten Plus von 14 Stück (+3 %).

In Führung liegt aktuell Steyr mit 123 hierzulande neu zugelassenen Standardtraktoren und einem Marktanteil von 24,2 Prozent.  Damit hat Österreichs Traditionsmarke gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025 geringfügig verloren (-5 Stück, -4 %). Von New Holland sind hingegen um 14 Standardtraktoren (+22 %) mehr neu zugelassen worden. Die CNH-Marke konnte sich damit mit 77 Neuzulassungen vor Fendt auf den zweiten Platz schieben. Letztere Marke hat nun Platz drei inne, bei den größten absoluten Verlusten aller: minus 18 Stück (-23 %). Auch stark verloren hat weiter hinten Deutz-Fahr: zwölf neue Standardtraktoren in den heurigen ersten beiden Monaten bedeuten ein Minus von 14 Stück (-54 %) und den Fall von Platz sechs auf elf. 

Ganz konträr ist die Entwicklung bei Claas gelaufen: Mit 44 Neuzulassungen in Österreich, plus 18 Stück (+69 %) gelang der Sprung von dem sechsten auf den vierten Platz. Claas hatte um diese Zeit in den letzten Jahren – die BauernZeitung hat sich die Zahlen zurück bis 2019 angeschaut – noch nie so viele neu zugelassene Standardtraktoren. Gut ist auch die Saison bislang für den Tiroler Traktorhersteller Lindner gelaufen: 41 Registrierungen bedeuten ein Plus von zwölf Stück (+41 %) und Platz sechs hinter Valtra (42 neue Standardtraktoren, +4 Stück, +11 %). Weitere Marken siehe Tabelle.

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Standardtraktoren-Neuzulassungen in Österreich

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