Claas-Traktor

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Neue Axion 9 von Claas: Was die Traktoren können

Seit Februar werden die neuen Axion 9 im französischen Claas-Traktorenwerk gefertigt. Die BauernZeitung konnte sie auf der Rennstrecke in Le Mans Probe fahren. Ein erstes Fazit.

Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans gilt als der ultimative Härtetest für Mensch und Maschine. Schon über 20 Rennfahrer und auch Zuschauer haben hier ihr Leben gelassen. 

Gefährlich ging es bei den jüngsten Traktor-Testfahrten in Le Mans nicht zu und auch die Belastung für Maschinen und Testfahrer war überschaubar. Aber immerhin: Einen ersten Eindruck konnte man sich von dem neuen Axion 9 machen. Und der war beeindruckend. 

Ausgeklügelter Antriebsstrang

Insgesamt gibt es fünf neue Radtraktoren Axion 9 von 330 bis 450 PS Maximalleistung, sowie zwei neue Raupentraktoren Axion 9 Terra Trac (TT) mit 360 und 450 PS Maximalleistung – das stärkste Modell der 9.450 TT ist Träger des renommierten Preises „Tractor of the Year“.  Alle arbeiten mit dem Cursor 9 Sechszylinder neuester Generation von FPT mit 8,7 Litern Hubraum, 330 bis 450 PS Maximalleistung und 1.571 bis 1.850 Nm maximalem Drehmoment. 

Das adaptive Antriebsstrangmanagement mit Auto Load Anticipation – ausgezeichnet mit dem Agritechnica Award in Silber – und die Funktion Auto Droop entlasten den Fahrer und passen Leistungs- und Verbrauchskennfelder des Motors sowie die Übersetzung des stufenlosen Cmatic-Getriebes automatisch an die aktuellen Arbeiten und die abgeforderte Leistung an. Darüber hinaus unterstützt das serienmäßige Cemos den Fahrer bei der Optimierung von Ballastierung und Reifeninnendruck. Mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit und die Vollkosten wurde der Sechszylinder laut Claas nicht nur „verschleißfester gemacht“, sondern erhielt auch längere Wartungsintervalle. 

Neue Maßstäbe setzt die Arbeitshydraulik des neuen Axion 9 mit bis zu 370 l/min Fördervolumen, welche durch die serienmäßige Pumpe mit 220 l/min und eine weitere optionale Pumpe mit 150 l/min erreicht werden. Das maximal zulässige Gesamtgewicht beträgt bis zu 20.000 Kilogramm bei den Radmaschinen und bis zu 22.000 kg bei jenen mit Raupen.

Komfort-Kabine

Die Traktoren fahren mit der auf maximal 66 db(A) geräuschreduzierten Kabine vor. Sie ist eine der leisesten am Markt  und bietet mit rund drei Kubikmetern ein großzügiges Raumgefühl. Auf den Premium-Fahrersitzen – optional mit Sitzbelüftung, Sitzheizung und Massagefunktion – fühlt man sich schlicht weg wohl. Dank des weiten Drehwinkels von maximal 40 Grad nach rechts (und 10 Grad nach links) lassen sich Arbeitsgeräte gut im Blick behalten. Darüber hinaus kann das Umfeld mittels dreier integrierter Kameras im Blick behalten werden. „Das mechanische Vierpunkt-Federungskonzept mit schräg angestellten Dämpfern reduziert Schwingungen ohne Kompromisse beim Federungs- und Dämpfungskomfort“, betont man bei Claas.

Verfeinertes Bedienkonzept

Mit dem neuen Cebis connect lassen sich neben dem 12 Zoll großen in die Armlehne integriertem Hauptbildschirm alle Informationen und Anwendungen auch auf einem weiteren 12 Zoll großen Touch-Terminal darstellen, sowie alle Funktionen auf beiden Terminals einstellen und konfigurieren. Die Menüs können frei zwischen beiden Terminals gewechselt werden. Dadurch kann nun auch das Lenksystem GPS Pilot sowohl im Cebis connect-Hauptbildschirm in der Armlehne wie auch im zusätzlichen 12-Zoll-Terminal angezeigt werden. In einem weiteren, höhenverstellbaren Terminal in der rechten A-Säule werden Maschinenparameter, wie etwa Geschwindigkeit und Verbrauch, angezeigt. Mit der AgXeed Vehicle Control Unit (VCU) soll der vollautomatisierte Einsatz mit vorgeplanten Arbeitsaufträgen (Autonomy Level 2) möglich sein.

Compliance-Hinweis: Die Kosten für die Reise wurden von Claas übernommen.

Le Mans: Claas-Traktorenwerk der Superlative

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