In der Bildungssaison 2025/26 haben insgesamt 101 Meister ihre land- und forstwirtschaftliche Ausbildung mit der Meisterprüfung abgeschlossen. Viele Betriebsleiter analysieren dabei die Kennzahlen ihres Hofes und erarbeiten im Rahmen der Meisterarbeit ein Konzept für die künftige Betriebsentwicklung.
„Für die Zukunft plane ich, wenn möglich, einen Einstieg in den Vollerwerb. Im Zuge meiner Meisterarbeit habe ich dies mit dem Projekt ,Einstieg in die Bio-Hühnermast als zweites Standbein‘ zu lösen versucht“, erklärt Johannes Öttl (Bezirk Rohrbach), Meister Landwirtschaft. Neben ihm wurden aus der Gruppe der heurigen Absolventen vier weitere Personen als „Meister des Jahres 2026“ ausgewählt, die sich in besonderer Weise hervorgetan haben: Georg Brun-eder (Bezirk Schärding) als Meister Forstwirtschaft, Natalie Kehrer (Bezirk Perg) als Meisterin Gartenbau, Sandra Neudorfer (Bezirk Vöcklabruck) als Meisterin Landwirtschaft sowie Georg Hobiger (Waldviertel) als Meister Fischereiwirtschaft.
67 Teilnehmer haben den Meisterkurs Landwirtschaft abgeschlossen. In der Forstwirtschaft gibt es 18, im Gartenbau drei und in der Fischereiwirtschaft 13 neue Meister.
Grundlage für Weiterentwicklung
Die Meisterbriefe wurden im feierlichen Rahmen im Agrarbildungszentrum Lambach überreicht. Rund ein Drittel der Teilnehmer schloss die Prüfung mit ausgezeichnetem, gutem oder einfachem Erfolg ab.
Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger betonte: „Unsere neuen 101 Meister gehören zur Zukunft der heimischen Land- und Forstwirtschaft.“
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