Emotionaler Ausnahmezustand herrschte Anfang März bei fünf Hundeführerinnen und -führern in der Antheringer Au. In monatelangem Training haben sie ihre Hunde ausgebildet, um Wildschweinkadaver im Gelände aufzuspüren. Diese Fähigkeit galt es nun vor einer Prüfungskommission zu beweisen, um künftig als Suchteams bei möglichen Ausbrüchen der Afrikanischen Schweinepest eingesetzt werden zu können. Die Ausbildung wurde vom Land Salzburg finanziert und hat in Kooperation mit der Jägerschaft stattgefunden.
Virus bleibt infektiös
Die Afrikanische Schweinepest ist für den Menschen ungefährlich, verläuft bei Wild- und Hausschweinen jedoch tödlich. Landesveterinärdirektor Peter Schiefer: „Sollte es zu einem Ausbruch bei Wildschweinen kommen, ist es daher das Um und Auf, dies rechtzeitig zu erkennen, den Ausbruch auf ein kleines Areal zu beschränken und alle Tierkadaver zu entsorgen. Das Virus bleibt nämlich monatelang in Tierkadavern infektiös. Und Hunde sind mit ihrem Geruchssinn beim Auffinden der Kadaver 1.000-mal effizienter als der Mensch.“
Wichtiger Baustein
Landesrat Maximilian Aigner, der den Prüfungstag vor Ort in der Antheringer Au verfolgte, informiert: „In der Vergangenheit haben wir gesehen, wie schnell Tierseuchen im Land oder unmittelbar an der Grenze sein können. Es gilt daher jede Möglichkeit zu nutzen, um präventiv bestmöglich vorbereitet zu sein. Das Land Salzburg investiert daher jährlich zwei Millionen Euro in die Tierseuchenbekämpfung und die Tiergesundheit.“
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