Landmaschinenkauf

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So haben sich die Geschäftszahlen von Agco und CNH entwickelt

Agco und CNH haben ihre Ergebnisse für das erste Quartal 2026 vorgelegt. Dabei zeigen sich insbesondere beim Gewinn der Landtechnikhersteller deutlich unterschiedliche Dynamiken

Agco meldet für das erste Quartal, das am 31. März 2026 endete, einen Nettoumsatz von 2,3 Milliarden US-Dollar (2,0 Mrd. Euro). Dies entspricht einem Anstieg von 14,3 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2025. Der Nettogewinn hat sich im Jahresvergleich mehr als vervierfacht und liegt nun bei 55 Mio. Dollar. „Wir haben den Markt übertroffen, insbesondere bei Hochleistungsmaschinen und Präzisionslandwirtschaft“, so Eric Hansotia, Vorstandsvorsitzender, Präsident und CEO von Agco. In Europa seien im ersten Quartal „nahezu Rekordmargen“ erzielt worden. Agco erwartet für 2026 einen Nettoumsatz zwischen 10,5 und 10,7 Milliarden Dollar (9,0 und 9,1 Mrd. Euro). Das entspricht in etwa der Unternehmensprognose vor drei Monaten. Zu Agco gehören bekannte Marken wie Fendt, Massey Ferguson und Valtra

Gewinneinbruch bei CNH

CNH Industrial mit Marken wie Case, New Holland und Steyr gibt für das erste Quartal seinen Nettogewinn mit 10 Millionen US-Dollar an. Im Vergleich dazu belief sich der Nettogewinn im ersten Quartal 2025 auf 132 Millionen Dollar. Damit ist er um 93 Prozent eingebrochen. Etwas höher liegt aktuell der bereinigte Nettogewinn, nämlich bei 21 Millionen Dollar (18 Mio. Euro, -84 %)

Der konsolidierte Umsatz für das erste Quartal betrug 3,83 Milliarden Dollar (3,27 Mrd. Euro) und der Nettoumsatz aus industriellen Aktivitäten 3,17 Milliarden Dollar (2,71 Mrd. Euro). Beide Kennzahlen liegen auf dem Niveau des ersten Quartals 2025.

„Obwohl das erste Quartal die historisch niedrige Nachfrage nach Landmaschinen in Nordamerika, ein komplexes Handelsumfeld und anhaltende Herausforderungen in Brasilien widerspiegelte, entsprach unsere Leistung den Erwartungen“, sagte Gerrit Marx, CEO von CNH. „Wir gehen davon aus, dass sich die Branche – vorausgesetzt, die globalen Handelswege sind geöffnet – in der Tiefphase des aktuellen Agrarzyklus befindet“.

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