Traktor

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Geht es mit John Deere wieder bergauf?

Nach Jahren des Abbaus stockt der Maschinenhersteller in den USA wieder Personal auf. Laut Agdaily hat John Deere seit Jahresbeginn mehr als 300 US-Mitarbeiter zurückgeholt.

Schätzungen gehen davon aus, dass John Deere in den USA in den Jahren 2024 und 2025 2.500 bis 3.000 Stellen abgebaut hat. Davon sollen vor allem Agrarstandorte betroffen gewesen sein, während die letzten Rückrufe primär in den Bereichen Bau, Forst und Antriebstechnik stattgefunden hätten.

Wie AEM, der Verband der Landmaschinenhersteller, berichtet, gingen die Gesamtverkäufe von landwirtschaftlichen Traktoren und Mähdreschern in den USA im März 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 9,1 bzw. um 25,3 Prozent zurück. Noch etwas größer ist das Minus in Kanada. Dort sollen die Verkäufe von Traktoren um 16,3 Prozent und die von Mähdreschern um 60,6 Prozent zurückgegangen sein.

Deere & Company meldete zuletzt einen Nettogewinn von 656 Millionen US-Dollar (557 Mio. Euro) für das erste Quartal, das am 1. Februar endete. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Minus von 25 Prozent. Nettoumsatz und Erlöse stiegen im letzten Quartal hingegen um 13 Prozent auf 9,6 Milliarden US-Dollar (8,1 Mrd. Euro).

"Während die globale Agrarindustrie weiterhin mit Herausforderungen zu kämpfen hat, stimmt uns die anhaltende Erholung der Nachfrage sowohl im Bausektor als auch im Bereich der Kleinlandwirtschaft zuversichtlich“, sagte John May, Vorstandsvorsitzender und CEO von John Deere, anlässlich der Veröffentlichung der Geschäftszahlen. „Diese positiven Entwicklungen bestärken uns in unserer Überzeugung, dass das Jahr 2026 den Tiefpunkt des aktuellen Zyklus darstellt und uns eine solide Grundlage für beschleunigtes Wachstum in der Zukunft bietet.“

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