Goldoni-Traktor

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Geht Goldoni an den türkischen Asko-Konzern?

Wie Agrartechnik berichtet, steht die Traktormarke Goldoni nach Jahren wirtschaftlicher Probleme vor der Versteigerung. Asko habe ein Angebot über 8 Millionen Euro abgegeben. Weitere Angebote im Bieterverfahren, das am 23. April endete, sind nicht bekannt.

Laut Trattoriweb stünden mit der Übernahme drastische Personalabbaumaßnahmen für den Goldoni-Standort in Migliarina di Carpi im Raum. Der Vorschlag der türkischen Gruppe sehe nämlich Entlassungen vor, die mehr als 50 Prozent der derzeitigen Belegschaft von knapp 100 Mitarbeitern betreffen würden.

Das von Celestino Goldoni 1927 in der Nähe von Modena gegründete Traditionsunternehmen ist heute für seine Spezialtraktoren für den Wein- und Obstbau bekannt. Zuletzt wechselte der Eigentümer mehrfach. Nachdem das Familienunternehmen 2015 an die chinesische Lovol-Arbos-Gruppe kam, ging es 2021 an die belgische Keestrack-Gruppe. Wie agrarwelt berichtet, erzielt Goldoni im Jahr 2018 noch einen Umsatz von rund 50 Millionen Euro; 2024 soll dieser lediglich bei 12,7 Millionen Euro gelegen sein.

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