Schlachthälften von Rindern hängen in einem hellen Kühlhaus

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Rindermarkt KW 21/'26: Preisdruck am Rindfleischmarkt hält an

EU-weit herrscht nach wie vor bei den exportorientierten Ländern Preisdruck auf den Rindfleischmärkten.
Nachdem wesentliche Exportmärkte - vor allem die Türkei und Nordafrika – verstärkt brasilianische Ware ordern, sind die Preise wie in den vergangenen Wochen noch unter Druck. Aus heutiger Sicht kann man davon ausgehen, dass sich die Preisrückgänge nach den letzten Wochen etwas abflachen sollten.

In Deutschland herrscht nach wie vor eine differenzierte Entwicklung zwischen dem Süden und dem Norden. Im Norden von Deutschland stabilisiert sich der Rindfleischmarkt nach den massiven Preisrücknahmen der letzten Wochen, im Süden gibt es nach wie vor ein Überangebot, das am Markt platziert werden muss. Die Preise werden noch immer nach unten angepasst.

Exportdruck prägt österreichischen Markt

In Österreich ist das Angebot im Jungstierbereich aufgrund der fehlenden Schlachttage weiterhin hoch. Gleichzeitig gestaltet sich der Absatzmarkt weitgehend impulslos und deshalb müssen große Mengen im Export platziert werden, wo wir einerseits mit brasilianischer Ware aber auch mit EU-Ländern wie Deutschland und Polen konkurrieren müssen. Somit mussten die Preise abermals reduziert werden. Wir hoffen, dass sich die Märkte in den nächsten Wochen stabilisieren werden.

Auch bei weiblichen Schlachtrindern ist das Angebot nach wie vor auf einem höheren Niveau als üblich. Somit herrscht auch hier ein leichter Druck und die Preise wurden leicht nach unten angepasst.

Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.

Preiserwartungen für Woche 21/2026 (18.05.– 24.05.2026)

Jungstier HK R2/3                                         ausgesetzt

Kalbin HK R3                                                 € 5,73

Kuh HK R2/3                                                  ausgesetzt

Schlachtkälber HK R2/3                                € 8,75

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