Milchtransport

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Transportkostenzuschuss Milch kommt in Kärnten zurück

Milchbauern, die ihre Milch selbst zur Sammelstelle bringen müssen, dürfen auch heuer wieder mit einer Beihilfe des Landes rechnen. Hier die ersten Infos.

Vergangenen Freitag fand in Spittal an der Drau die Generalversammlung der Kärntnermilch statt. Neben der – wohl zufriedenstellenden – Bilanzpräsentation durch Kärntnermilch-Geschäftsführer Helmut Petschar wurde es in der Ansprache von LH-Stellvertreter und Agrarlandesrat Martin Gruber durchaus auch politisch.

Er kündigte an, dass er an der Wiedereinführung des Milchtransportkostenzuschusses für 2026 arbeite. Ziel dabei soll sein, die Kosten der Eigenanlieferung zu Sammelstellen abzufedern und insbesondere kleine und mittlere Bergbauernhöfe zu unterstützen, bei denen eine Hofabholung aufgrund der geringen Milchmengen wirtschaftlich oft nicht möglich ist. „Wir wollen damit die Mehrkosten des Eigentransports ausgleichen und gleichzeitig die Auswirkungen von Milchpreisschwankungen abfedern. Die Rückkehr des Milchtransportzuschusses wäre ein wichtiges Signal und eine spürbare Unterstützung für jene Betriebe, die täglich hochwertige Lebensmittel erzeugen und unsere Versorgung sicherstellen – und das unter schwierigen Verhältnissen“, betonte Gruber vor den Genossenschaftern.

Wir wollen die Mehrkosten des Eigentransports ausgleichen und die Schwankungen beim Milchpreis abfedern.

Martin Gruber

Auch LK-Präsident Siegfried Huber sprach sich für eine Wiedereinführung des Milchtransportzuschusses aus: „Der Transportkostenzuschuss wäre eine treffsichere Unterstützung für die Milchviehbetriebe, um die Mehrkosten in der Produktion bei gleichzeitig sinkenden Abnahmepreisen abzufedern.“

Details noch offen

Bisher (zuletzt 2024) wurde der Transportkostenzuschuss Milch als sogenannte De-Minimis-Beihilfe für Betriebe im benachteiligten Gebiet gewährt. Die Antragstellung erfolgte stets zum Jahresende über die LK.

Wie die BauernZeitung aus informierten Kreisen erfuhr, ist der Transportkostenzuschuss mittlerweile für 2026 erneut gesichert. Über die konkrete Dotierung war zu Redaktionsschluss noch nichts bekannt.

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