Vertreter von Bundesheer und Bauernbund

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Agrarbranche rückt ins Zentrum der Krisenplanung

Die sicherheitspolitische Lage bleibt angespannt, so auch für Österreich. Das vom Bundesministerium für Landesverteidigung erarbeitete „Risikobild 2026“ zeigt internationale Bedrohungsszenarien und notwendige Maßnahmen für die kommenden Jahre auf. Beim Landesbauernrat des Burgenländischen Bauernbundes präsentierte Brigadier Franz Löschnigg die Studie und betonte die strategische Bedeutung der Land- und Forstwirtschaft. Bauernbund-Landesobmann Niki Berlakovich sieht klaren Handlungsbedarf: Im Krisenfall müsse die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln gesichert sein. Dafür brauche es ausreichende Vorräte an Treibstoffen, Saatgut, Dünger und Betriebsmitteln. Länder wie Finnland und Schweden hätten entsprechende Vorsorgelager längst aufgebaut. Für den Bauernbund steht fest: Die heimische Landwirtschaft ist Teil der nationalen Sicherheitsstrategie und die Krisenvorsorge soll nun konsequent ausgebaut werden.

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