Der Niederösterreichische Landtag hat in seiner jüngsten Sitzung eine Resolution zum stärkeren Schutz von Eigentum und Hausrecht verabschiedet. „Stalleinbrüche sind kein Kavaliersdelikt“, betonte Landtagsabgeordnete Doris Schmidl. Immer wieder komme es zu unbefugtem Betreten landwirtschaftlicher Betriebe.
Einbrüche bedrohen Tiere und Betriebe
Diese Eingriffe stellen laut Schmidl, selbst Landwirtin, nicht nur einen massiven Verstoß gegen das Eigentumsrecht dar, sondern gefährden auch Tierwohl, Betriebssicherheit und damit die Existenzgrundlage von bäuerlichen Familien. Tiere können sich durch den Einbruch erschrecken, das Verletzungsrisiko steigt. Schäden an Stallanlagen, Maschinen und Futtermitteln seien ebenso oft die Folge.
Copyright © NÖBB
Landtagsabgeordnete Doris Schmidl macht Hausrecht zur Priorität.
„Wer in Ställe eindringt, überschreitet klare Grenzen und nimmt bewusst Schäden in Kauf. Das muss rechtlich klar und wirksam unterbunden werden“, so die Bauernbund-Abgeordnete. Ziel der Resolution sei es, bestehende Gesetzeslücken zu schließen und den psychischen Druck für Betroffene zu reduzieren.
Mit der gestarteten Initiative sendet der Niederösterreichische Landtag ein deutliches Signal: Eigentumsschutz ist für das Abgeordnetenhaus Familienschutz. „Die Bäuerinnen und Bauern übernehmen täglich Verantwortung für die Versorgung mit frischen, heimischen Lebensmitteln und produzieren unter höchsten Standards“, so Schmidl. Methoden wie Stalleinbrüche seien nicht nur moralisch fragwürdig, sondern sollten künftig auch strafrechtlich relevant sein.
„Unsere bäuerlichen Familien haben das Recht, ihre Betriebe ohne Angst vor Übergriffen führen zu können. Dass der Landtag diese Resolution verabschiedet hat, ist ein wichtiges Signal der Unterstützung“, ordnete Schmidl den Beschluss ein.
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:format(jpeg):quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))