Ein Schnappschuss der ausgezeichneten Fleckvieh-Züchterfamilien

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Fleckvieh-Züchter geehrt

Fleckvieh Austria hat wieder herausragende Züchter des vergangenen Jahres ausgezeichnet.

Die Generalversammlung der Interessengemeinschaft der elf österreichischen Fleckvieh-Zuchtverbände „Fleckvieh Austria“ fand dieser Tage im oberösterreichischen Andorf statt. Obmann Sebastian Auernig gewährte in seinem Bericht einen Einblick in die Aktivitäten von Fleckvieh Austria auf nationaler und internationaler Ebene im abgelaufenen Jahr. In seiner Funktion als Präsident der Welt- und Europavereinigung der Fleckviehzüchter vertrat er Österreichs Interessen an zentraler Stelle. Im Vorstand der Vereinigung kam es zu einer personellen Veränderung. Der bisherige Obmann-Stellvertreter Matthias Bischof von der Rinderzucht Steiermark legte sein Mandat auf eigenen Wunsch zurück. In der durchgeführten Ergänzungswahl wurde Johannes Tanzler aus Krumbach vom NÖ Genetik Rinderzuchtverband einstimmig zum neuen Obmann-Stellvertreter gewählt.

Züchter des Jahres aus der Oststeiermark

Alljährlicher Höhepunkt der Generalversammlung ist die Kür des begehrten Titels „Fleckvieh-Züchter des Jahres“ aus jenen Familien , die hinter den 13.191 gelisteten Fleckviehzuchtherden stehen. Der Titel ging heuer erstmals nach Wenigzell in die Oststeiermark an die Züchterfamilie Tanja und Thomas Sommersguter. Nach mehreren Top-Ten-Platzierungen, verteilt über zwei Jahrzehnte, gelang der engagierten Züchterfamilie erstmals der Sprung ganz an die Spitze, hieß es aus Andorf.

Oberösterreich stark vertreten

Rang zwei belegten Newcomer in der Riege der österreichischen Top-Züchter: Familie Alexandra und Christoph Waldenberger aus Weibern in Oberösterreich stellte die meisten eingestellten genomischen Jungvererber aller Betriebe in der Auswertung. Auch Rang drei ging mit Familie Martin Zauner aus Münzkirchen an einen bekannten Betrieb aus dem Land ob der Enns. Vier eingestellte genomische Jungvererber sowie 15 männliche und weibliche Kandidaten sorgten für eine hohe Punkteausbeute in der Rubrik „Zucht“. Bemerkenswert sei zudem der hohe Anteil an Lebensleistungskühen in der Herde.

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