Der weltweite Traktorenmarkt ohne China, Indien, USA, Brasilien, Taiwan, Kanada und die Vereinigten Arabischen Emirate verzeichnete laut SDF einen deutlichen Rückgang von rund 226.000 verkauften Einheiten im Jahr 2024 auf rund 206.000 Stück im Jahr 2025 (-9 %). „Vor diesem Hintergrund fiel der Rückgang der Verkaufszahlen von SDF mit -7,7 Prozent moderater aus“, zeigt man sich beim italienischen Landmaschinenhersteller zufrieden. Der Marktanteil der Gruppe im Jahr 2025 wird weltweit mit 10,6 Prozent (+0,2 Prozentpunkte gegenüber 2024) angegeben, in Europa mit 11,4 Prozent (+1,1 Prozentpunkte).
Das Segment der Spezialtraktoren blieb laut SDF der „wichtigste Wachstumstreiber“, mit deutlichen Absatzsteigerungen bei den Marken Deutz-Fahr und Same. Der Umsatz des Jahres 2025 wird mit 1.412 Millionen Euro bei einer EBITDA-Marge von 8,4 Prozent beziffert. 65 Prozent des Umsatzes sollen dabei aus Europa stammen. Investitionen in Höhe von 66 Millionen Euro bzw. 4,7 Prozent des Umsatzes seien in Forschung und Entwicklung geflossen.
Trotz globaler Herausforderungen verfolgt SDF weiterhin seine Strategie der Internationalisierung. Diese wurde im vergangenen Jahr mit der Eröffnung einer Tochtergesellschaft in Tansania erweitert, kürzlich ergänzt durch eine neue Niederlassung in Südafrika. Zu SDF gehören acht Produktionsstandorte und 17 Vertriebsgesellschaften in Europa, Asien, Amerika und Afrika.
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