Drei Personen auf rotem Teppich, halten Schilder mit "12 Points for Taste" und "0 Points for Food-waste" mit Gemüsekorb. Hintergrund: Eurovision-Logo.

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Mehr als Musik: Österreichs kulinarische Seite beim ESC 2026

Anlässlich des Beginns der Eurovision Song Contest-Woche in Wien veranstaltete am vergangenen Samstag Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig im Ministerium das Neben-Event „The Sound of Europe. The Taste of Austria." zum Eurovision Song Contest (ESC). Im Fokus standen regionale Qualitätsprodukte und die Frage, wie Green Events zusätzliche Absatzchancen für Bäuerinnen und Bauern schaffen können. Höhepunkt des Abends war somit die Verleihung von zwei Österreichischen Umweltzeichen an ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher. Der ESC wird demnach sowohl nach den Kriterien für „Green Meetings und Events" als auch für „Green Producing in Film und Fernsehen" organisiert. „Die doppelte Zertifizierung mit den Österreichischen Umweltzeichen steht für klare Standards und überprüfbare Maßnahmen. Beim Catering wird besonders sichtbar, wie gut sich Bio, Regionalität und Genuss verbinden lassen“, fasst Thurnher bei der Verleihung zusammen. Norbert Totschnig betonte, dass regionale Produkte neue Absatzmöglichkeiten schaffen und Produzenten mit potenziellen Abnehmern zusammenbringen. „Das macht den Wert heimischer Lebensmittel sichtbar. Davon profitieren Veranstalter, Gäste, Tourismus, Gastronomie, Umwelt und Landwirtschaft“.

Österreichische Gastfreundschaft und Song Contest Glamour

Mehr als 350 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Landwirtschaft, Tourismus, Unterhaltung und Medien nahmen am Abendempfang in Wien teil und kamen dabei direkt mit Bäuerinnen und Bauern ins Gespräch. Zu den Gästen zählten EU-Kommissar Magnus Brunner, Elisabeth Gürtler als Generalsekretärin des Ehrenkomitees der Spanischen Hofreitschule sowie die früheren österreichischen ESC-Teilnehmer Cesár Sampson und Zoë Straub. Auch zahlreiche Künstlerinnen und Künstler des heurigen Eurovision Song Contest waren vertreten, darunter Delegationen aus Portugal, Luxemburg, Malta, Polen, der Schweiz und Kroatien.

Wer auch immer am Samstag den diesjährigen Song Contest gewinnt nimmt nicht nur den Pokal mit nach Hause, sondern auch einen Magen voll hochqualitativer Lebensmittel.

Menschen versammeln sich um einen Tisch mit frischen Tomaten, Kräutern und Häppchen.

Totschnig stellt beim Song Contest bäuerliche Qualitätsprodukte ins Scheinwerferlicht.

Totschnig hält eine Rede in einem Marmorsaal mit Publikum. Europäische und österreichische Flaggen im Hintergrund.
Gruppe von Menschen posiert für ein Selfie auf einem roten Teppich vor einem Plakat für den Eurovision Song Contest in Wien 2026.
Thurnher und Totschnig geben sich die Hand.
Zwei Männer posieren auf dem roten Teppich beim Eurovision Event, einer in blauem Anzug, der andere in glitzernder Hose.
Thurnher und Totschnig
Podiumsdiskussion beim ESC
Ein Tisch mit verschiedenen Broten, Kräutern und Beeren in Körben.
Mehr zum Thema ESC 2026:Artikel über ESC 2026: Österreichs Bio-Landwirtschaft versorgt den Eurovision Song Contest

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