Einen besonderen Einblick in ein Tiroler Traditionsunternehmen erhielt kürzlich Forum Land bei einer exklusiven Betriebsbesichtigung der Firma Recheis. Im Zentrum der Unternehmensphilosophie steht die Qualität der Rohstoffe. Verarbeitet werden bester Hartweizen, Eier aus Österreich sowie Wasser aus dem Naturschutzgebiet Karwendel. Am Standort in Hall entstehen daraus rund 80 Produkte – von klassischen Nudeln über Dinkel- und Vollkornvarianten bis hin zu glutenfreien Spezialitäten.
Besonderes Augenmerk legt das Unternehmen auf Regionalität: Für die Goldmarke sowie für Dinkel- und Vollkornprodukte werden zu 100 Prozent österreichische Zutaten verwendet. Der Hartweizen stammt von rund 200 Landwirten aus dem Weinviertel, der Dinkel aus dem steirischen Vulkanland, die Eier von eigenen Hühnerhöfen in Niederösterreich. Kurze Transportwege und nachhaltige Energie aus Sonne und Wasserkraft tragen zusätzlich zu einer positiven Umweltbilanz bei.
Tradition und Innovation im Einklang
Heute wird das Familienunternehmen in fünfter Generation geführt und verbindet Tradition mit Innovation. Der respektvolle Umgang mit der eigenen Geschichte sowie ein stark gelebter Familiengedanke prägen das Unternehmen bis heute.
Der Geschäftsführer betonte: „Unser Anspruch ist es, die Tradition unseres Familienunternehmens zu bewahren und gleichzeitig neue Wege zu gehen. Qualität beginnt bei der Auswahl der Rohstoffe und endet erst beim perfekten Produkt auf dem Teller.“
Klare Worte zur Herkunft
Ein Schwerpunkt des Besuchs war die Diskussion über die Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln. Dabei herrschte große Einigkeit zwischen Unternehmen und den Teilnehmern von Forum Land.
Prokurist und Geschäftsleiter Klemens Gratzel betonte: „Der Konsument hat ein Recht darauf zu wissen, woher das kommt, was er isst. Transparenz schafft Vertrauen.“ Auch Thomas Danzl unterstrich: „Gerade für die Landwirtschaft ist die klare Herkunftskennzeichnung entscheidend. Sie stärkt regionale Kreisläufe und gibt dem Konsumenten Orientierung.“
Nachhaltigkeit spielt bei Recheis seit vielen Jahren eine zentrale Rolle. Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen sowie soziales Engagement sind fest verankert. Gratzel meinte dazu: „Recheis hat schon vor vielen Jahren den Weg der gelebten Nachhaltigkeit eingeschlagen. Klimaschutz, Lebensmittelspenden für soziale Einrichtungen und der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen sind Teil unserer Unternehmenskultur.“ Der Besuch machte deutlich, wie wichtig der Dialog zwischen Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion ist. Zum Abschluss bedankte sich Danzl: „Solche Einblicke sind besonders wertvoll. Sie zeigen, wie viel Engagement hinter einem erfolgreichen regionalen Unternehmen steckt.“
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