EU-weit herrscht eine unterschiedliche Marktentwicklung bei Schlachtrindern. Vor dem Hintergrund des aktuell etwas rückläufigen Absatzes stehen in den meisten Ländern die Preise leicht unter Druck.
In Deutschland ist die Markt- und Preisentwicklung zwischen dem Norden und dem Süden weiterhin differenziert. Die Stückzahl vermarkteter Schlachtrinder befindet sich in Bayern nach wie vor auf einem guten Niveau bei einer etwas schwächeren Nachfrage. Den Forderungen mehrerer großer Schlachtunternehmen auf Preisrücknahme wurde dahingehend nachgegeben und die Preisnotierungen etwas abgesenkt.
Angebot stabil, Nachfrage verhalten
In Österreich steht einem durchschnittlichen Angebot ebenso eine etwas verhaltene Nachfrage auf den Absatzmärkten gegenüber (bevorstehende Faschingswoche, beginnende Fastenzeit kombiniert mit den Semesterferien). Die Jungstiernotierungen geben leicht nach unten nach.
Bei Schlachtkühen ist das Angebot gegenüber der Vorwoche leicht erhöht. Demgegenüber steht eine etwas schwächere Nachfrage nach Verarbeitungsrindfleisch im Inland. Auch die Exportdynamik zeigt sich aufgrund der relativ hohen Preise im Vergleich zu anderen EU-Ländern etwas gebremst. Die Schweiz-Kontingente (Kuhhälften) sind neu verteilt, der österreichische Anteil dabei hat sich nach Brancheninformationen vorerst reduziert. Die Preisnotierungen für Schlachtkühe und Kalbinnen geben etwas nach.
Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
Preiserwartungen für Woche 07/2026 (09.02. – 15.02.2026)
Jungstier HK R2/3 ausgesetzt
Kalbin HK R3 € 6,70
Kuh HK R2/3 ausgesetzt
Schlachtkälber HK R2/3 € 9,55
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