Sieben Betriebe aus ganz Österreich erhielten am Montag in Wien eine Auszeichnung aufgrund ihres außerordentlichen wirtschaftlichen Erfolges in den vergangenen fünf Jahren. Gemeinsam haben sie alle, dass sie für den Grünen Bericht Buch führen. Die Betriebe aus unterschiedlichen Regionen beweisen, dass wirtschaftlicher Erfolg in allen Sparten möglich ist. Anlässlich des internationalen Jahres der Bäuerin wurden heuer erstmals ausschließlich partnerschaftlich geführte Betriebe prämiert. Minister Norbert Totschnig brachte es auf den Punkt: „Wer dokumentiert, entscheidet zielorientierter.“ Darüber hinaus erhielten auch jene Betriebe besondere Anerkennung, die ihre Buchführungsergebnisse seit Jahrzehnten zur Verfügung stellen.
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Sandra und Rudolf Kogler, Oberösterreich
Sandra und Rudolf Kogler aus Oberöstereich erzeugen mit ihrer Photovoltaikanlage Strom für 125 Haushalte. Beinahe alle Dächer am Hof wurden 2023 mit Solarmodulen ausgestattet. Somit produzieren sie 500.000 Kilowatt Strom im Jahr. Als nächste Investition ist ein Speicher mit einer Kapazität für zwei Tage geplant. Die 75 Milchkühe werden vom Melkroboter gemolken, die dazu benötigte Energie stammt vom eigenen Stalldach.
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Karin und Klaus Hafner, Niederösterreich
Bei Karin und Klaus Hafner aus Niederösterreich dreht sich alles um den Anbau von Erdäpfeln, Gemüse und Saatgutvermehrung. Dank der Möglichkeit zu bewässern, können stabile Erträge und Qualitäten produziert werden. Vermarktet werden ihre Produkte, die auf knapp 60 Hektar angebaut werden, über einen Großhändler. Für die Buchführung zuständig ist die Bäuerin, selbst ausgebildete Buchhalterin. Detaillierte Aufzeichnungen sind für effizientes Wirtschaften notwendig, erklärte sie auf Nachfrage.
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Johanna und Josef Klammer, Osttirol
Die Osttiroler Johanna und Josef Klammer bewirtschaften einen Bio-Bergbauernhof. Zum Betrieb in der Erschwerniszone vier gehören elf Hektar Grünland sowie Forstflächen. Die Familie hält zehn Kühe samt eigener Nachzucht. Zudem vermieten sie zwei Ferienwohnungen und verbinden Berglandwirtschaft mit Tourismus. Vor Kurzem baute das Paar den bestehenden Milchviehstall zu einem Lauf stall um. Das Jungvieh wird im Sommer gealpt.
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Annemarie und Johann Paschek, Steiermark
Die Steirer Annemarie und Johann Paschek bauen Beerenobst an. Spezialisiert hat sich das Paar vor allem auf Heidel- und Johannisbeeren. Die knapp fünf Hektar große Beerenobstanlage ist vollständig mit Tropfbewässerung aus gestattet. Das dafür notwendige Wasser stammt aus zwei eigens angelegten Speicher becken. Um Schädlingen wie der Kirschessigfliege vorzubeugen, ist die Anlage mit einem Insektenschutznetz ausgestattet und zudem mit Folien überdacht.
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Silvia und Christoph Mandl, Steiermark
Die Steirer Silvia und Christoph Mandl stehen auf drei Standbeinen. Sie betreiben Forstwirtschaft, Mutterkuhhaltung und vermieten Hütten und eine Ferienwohnung. Das Holz des etwa 132 Hektar großen Waldes wird über den Waldverband vermarket, Brennholz auch direkt. Der Borkenkäfer ist bei Familie Mandl ein großes Thema. Vorbeugende Maßnahmen werden bereits getroffen. Gemeinsam führt das Paar den Betrieb seit 2014 im Haupterwerb.
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Judith und Johannes (jun) stlv. für Gerlinde und Johannes (sen) Brait, Oberösterreich
Judith und Johannes nehmen stellvertretend für ihre Eltern Gerlinde und Johannes Brait aus Oberösterreich die Auszeichnung entgegen. Das junge Paar übernahm vergangenen Herbst den Betrieb mit Schwerpunkt Ferkelproduktion, eigene Sauenzucht inklusive. Bereits seit den 1970er-Jahren führt die Familie Buch für den Grünen Bericht. Auf einer Fläche von 35 Hektar betreiben die Braits für die Region typischen Ackerbau. Getreide, Raps, Soja, Mais und Zuckerrüben sind Teil der Fruchtfolge.
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Claudia und Ferdinand Grießlehner mit Sohn David, Niederösterreich
Claudia und Ferdinand Grießlehner mit Sohn David aus Niederösterreich kombinieren Rindermast und Ackerbau. Als Gemischtbetrieb werden sowohl Marktfrüchte als auch Viehfutter erzeugt. Der geschlossene Kreis lauf durch den anfallenden Festmist sei von Vorteil, so die Familie.
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