Heizekesseltausch

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31.600 Haushalte wechseln auf erneuerbare Wärme

Im ersten Quartal 2026 nimmt die österreichische Sanierungsoffensive deutlich Fahrt auf. Laut aktuellen Zahlen wurden im Rahmen der Förderschiene „Kesseltausch“ rund 15.600 Registrierungen und Anträge eingebracht. Dadurch stellen knapp 31.600 Haushalte ihre Wärmeversorgung von Öl und Gas auf erneuerbare Energieträger um.

Starker Rückenwind für die Wärmewende

Die Dimension dieser Umstellungen entspricht in etwa der Zahl aller Privathaushalte in Wels (Stand 2023). Künftig sollen die geförderten Projekte jährlich rund 706.000 Megawattstunden Energie aus erneuerbaren Quellen bereitstellen. Umweltminister Norbert Totschnig wertet die Entwicklung als klaren Beleg für die Wirksamkeit der Förderpolitik: Die Nachfrage zeige, dass der Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme in der Bevölkerung ankomme und gleichzeitig die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten sinke.

Raumwärme und Warmwasser machen rund ein Drittel des gesamten Endenergieverbrauchs in Österreich aus. In privaten Haushalten stammen weiterhin etwa 34 Prozent der eingesetzten Energieträger aus fossilen Quellen. Entsprechend groß sei das Potenzial für Einsparungen und Emissionsreduktionen im Gebäudesektor.

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