Agrana hat an der Universität für Bodenkultur den Förderungspreis für Wissenschaft und Forschung verliehen. Ausgezeichnet wurden Marianna Giancaterino für ihre Arbeiten zu Elektrotechnologien bei der Verarbeitung von Obst und Gemüse und Henrique Rasera Raniro für seine Dissertation zu Zwischenfrucht-Mischungen zur Verbesserung des Phosphorkreislaufs im Boden. Agrana-COO Franz Ennser betont, dass beide Arbeiten Effizienz, Qualität und Nachhaltigkeit in der Lebensmittelproduktion fördern.
Boden, Innovation und Zukunftssicherung
Mit dem erstmals veranstalteten Vienna Soil Dialog rückte der Konzern gemeinsam mit dem Österreichischen Raiffeisenverband, FAS Research und dem IIASA den Boden als zentrale Ressource für eine nachhaltige und widerstandsfähige Landwirtschaft in den Mittelpunkt. Gesunde Böden sichern stabile Erträge, hohe Rohstoffqualität und resiliente Lieferketten, entscheidend für Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Stabilität.
Agrana-CEO Stephan Büttner betonte, dass Stabilität in der Lebensmittelproduktion auf dem Feld beginnt: „Wer Europas Versorgung robuster machen will, muss die landwirtschaftliche Basis stärken.“ Raiffeisen-Generalanwalt Erwin Hameseder hob die strategische Bedeutung der Böden hervor: Resilienz entstehe langfristig durch gesunde Böden, regionale Wertschöpfung und leistungsfähige Landwirtschaft.
Im Rahmen der Konferenz diskutierten Experten über die Rolle gesunder Böden für Ernährungssouveränität, Klimaresilienz, wirtschaftliche Stabilität und geopolitische Unabhängigkeit. Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betonte, dass Bodenschutz und wirtschaftliches Wachstum kein Widerspruch seien und nachhaltige Nutzung mit Kooperation und klaren Regeln erfolgen müsse. Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig unterstrich, dass Kreislaufwirtschaft, Humusaufbau, Erosionsschutz und vielfältige Fruchtfolgen zentrale Elemente für die Bodenfruchtbarkeit und Versorgungssicherheit seien.
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