Das klingt nach einem Appell und das ist es auch. Noch immer stehen Frauen zu oft im Hintergrund. Ob als Funktionärinnen, in politischen Ämtern oder in Gremien. Dabei liegt das nicht an fehlender Kompetenz, sondern häufig am fehlenden Zutrauen. Frauen überlegen lange, ob sie ein Amt annehmen. Männer überspringen diese Phase oftmals und sagen einfach „Ja“. Genau diesen Mut braucht es auch bei den Frauen. Eine Möglichkeit, diesen Schritt zu schaffen, ist Vernetzung. Sie stärkt das Selbstvertrauen und gibt Rückhalt. Das wurde vor Kurzem auch bei einem Branchentreff in Wien spürbar: Bäuerinnen aus allen Bundesländern tauschten sich aus, diskutierten über Zukunft, Verantwortung und Chancen. Ein Satz fiel dabei immer wieder: „Wer etwas verändern will, muss sich trauen, laut zu werden.“ Und tatsächlich, die Zahlen zeigen, dass sich etwas bewegt. 36 Prozent aller landwirtschaftlichen Betriebe werden hierzulande von Frauen geführt. Immer häufiger sind es die Töchter, die den elterlichen Hof übernehmen. Im europäischen Vergleich ist dieser Anteil beachtlich. Der diesjährige Weltfrauentag ist Anlass, sich das bewusst zu machen, denn 2026 steht ganz im Zeichen der Bäuerinnen. Auch die BauernZeitung widmet ihnen besondere Aufmerksamkeit: Im Podcast „Hoftor Auf“ erzählen Frauen offen, wie sie leben, wirtschaften und Zukunft gestalten.
Eine Frau sollte nicht über ihr Aussehen definiert werden, sondern über ihre Kompetenz, ihre Leistung und ihren Mut. Frauen müssen sich gegenseitig bestärken und fördern. Daher der Appell an alle Frauen: Jetzt aufstehen, sich vernetzen und nicht im Hintergrund bleiben – wenn nicht jetzt, wann dann?
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