Im von der UNO ausgerufenen Jahr der Bäuerin ist seit dem 1. Jänner spürbar etwas in Bewegung geraten. Österreichische Bäuerinnen sind sichtbarer denn je: Sie drehen Videos, bespielen Reels, organisieren Veranstaltungen, beziehen Position und sprechen aus, was sie tagtäglich für Betriebe, bäuerliche Organisationen und die Gesellschaft leisten. Sie holen einander vor den Vorhang, geben Kolleginnen Bühne und Aufmerksamkeit und zeigen, wie vielfältig und kompetent bäuerliches Engagement heute ist.
Was ich vermisse, ist die aktive Beteiligung der Männer. Gerade jetzt scheint es eine kollektive Zurückhaltung zu geben, wenn es darum geht, Inhalte von Bäuerinnen zu teilen oder bewusst zu verstärken. Dabei wäre genau das im UN-Jahr der Bäuerin ein zentraler Auftrag: Sichtbarkeit nicht nur wohlwollend wahrzunehmen, sondern sie mutig zu multiplizieren und weiterzutragen.
Es braucht keine Sorge davor, an Kompetenz, Status oder Ansehen zu verlieren. Wer Leistungen sichtbar macht, zeigt Haltung, Verantwortung und ein zeitgemäßes Verständnis von Partnerschaft auf Augenhöhe in der bäuerlichen Welt und im täglichen Miteinander vor Ort und darüber hinaus in Österreich und seinen Regionen. Der dieswöchige Weltfrauentag ist ein idealer Anlass dafür. Liebe Männer, Funktionäre und Führungskräfte der bäuerlichen Welt: Jetzt sind Sie gefragt. Seien Sie die Multiplikatoren. Teilen und unterstützen Sie das, was Bäuerinnen mit viel Einsatz sichtbar machen. Denn neben jeder erfolgreichen Bäuerin steht doch auch ein Mann, der stolz unterstützt, nicht wahr?
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