Bei der konstituierenden Vollversammlung der LK Österreich in Wien wurde der amtierende Präsident, Josef Moosbrugger, einstimmig für eine weitere Periode von vier Jahren wiedergewählt. Der 59-Jährige, der mit seiner Familie einen Milchvieh-, Ackerbau- und Forstbetrieb in Dornbirn bewirtschaftet, hat dieses Amt bereits seit 2018 inne. Darüber hinaus ist er seit 1999 auch als LK-Vorarlberg-Präsident tätig, wobei er in dieser Funktion erst im April dieses Jahres – ebenso einstimmig – wiedergewählt worden ist. In ihrer Stellvertreter-Funktion bestätigt wurden außerdem Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger, LK-Niederösterreich-Präsident Johannes Schmuckenschlager und LK-Wien-Präsident Norbert Walter.
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Der wiedergewählte LKÖ-Präsident Josef Moosbrugger (M.) mit seinen Vizepräsidenten Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger (2. v. r.), LK-Niederösterreich-Präsident Johannes Schmuckenschlager (1. v. r.) und LK-Wien-Präsident Norbert Walter (2. v. l.), sowie LKÖ-Generalsekretär Ferdinand Lembacher (1. v. l.)
Moosbrugger bedankte sich bei der Vollversammlung für das weiterhin in ihn gesetzte Vertrauen: „Ich habe größten Respekt vor dieser Aufgabe. Die Wiederwahl werte ich als klares Zeichen des Zusammenhalts in einer Zeit, die auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene kaum herausfordernder sein könnte. Die weltpolitischen Unsicherheiten und in weiterer Folge die schwierigen Vorzeichen punkto Mehrjähriger EU-Finanzrahmen/GAP und die Budgetsparpläne auf nationaler Ebene werden uns weiterhin ganz massiv beschäftigen. Das gilt auch für die Klimakrise.“
Mein Ziel ist es, der gesamten Land- und Forstwirtschaft eine starke, gemeinsame Stimme zu verleihen, die auch gehört und ernst genommen wird.
Josef Moosbrugger
LKÖ-Präsident
Auch zu den jüngsten Ereignissen in der heimischen Agrarszene bezog der LK-Chef Stellung: „Es gibt verschiedenste Gruppierungen und Personen, die mehr Spaltpilze als Zukunftsmotoren sind und das Ziel haben, sich selbst zu profilieren, indem sie Bauern gegen Bauern aufhetzen.“ Solches Verhalten schade der gesamten Branche, weshalb Moosbrugger weiterhin eine andere Strategie verfolge. „Mein Ziel ist es, der gesamten Land- und Forstwirtschaft eine starke, gemeinsame Stimme zu verleihen, die auch gehört und ernst genommen wird und der gesamten Bauernschaft dient. In unserem Fokus müssen – trotz des schwierigen Gesamtumfelds – echte Zukunftsperspektiven für unsere land- und forstwirtschaftlichen Familienbetriebe sein, auch im Sinne der Versorgungssicherheit von ganz Österreich“, so der wiedergewählte Präsident.
Lob für den Praktiker mit „kantig-klarer“ Art
Anlässlich der Wiederwahl Moosbruggers wird allerorts dessen Kompetenz betont. „Josef Moosbrugger ist kein Spalter, sondern ein echter Zukunftsgestalter. Dass er nun bereits in seine dritte Amtsperiode als LKÖ-Präsident startet, verdeutlicht den enormen Respekt und die große Anerkennung, die er sich bundesweit in der gesamten Branche und weit darüber hinaus erarbeitet hat. Er verbindet höchste Fachkompetenz und Praxiswissen mit politischem Talent, Verhandlungsgeschick und größtem persönlichem Engagement. Jeder, der mit Moosbrugger zu tun hat, spürt, dass ihm das Wohl und die Zukunft der Bäuerinnen und Bauern, Forstwirtinnen und Forstwirte ein echtes Herzensanliegen sind – und das mit nachweisbarem Erfolg“, erklärte etwa LK-Österreich-Generalsekretär Ferdinand Lembacher, der Moosbrugger als „leidenschaftlichen Bauern mit kantiger, klarer Art“ lobt.
Josef Moosbrugger ist die richtige Persönlichkeit für diese verantwortungsvolle Aufgabe.
Georg Strasser
Präsident des Österreichischen Bauernbundes
Auch der Präsident des Österreichischen Bauernbundes, Georg Strasser, weiß um die Leistungen des Vorarlbergers: „Er ist die richtige Persönlichkeit für diese verantwortungsvolle Aufgabe und steht für klare Positionen, fachliche Stärke und lösungsorientierte Zusammenarbeit im Sinne unserer bäuerlichen Familienbetriebe.“ Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig beschreibt Moosbrugger als „konsequenten Verhandlungspartner, mit dem uns eine konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit verbindet“. Ähnliches ist von den Land&Forst Betrieben Österreich zu hören. Deren Präsident, Konrad Mylius, teilt mit: „Wir freuen uns auf die Fortsetzung der bewährten Zusammenarbeit und wünschen Josef Moosbrugger für die neue Periode alles Gute.“ Und Bauernbund-Direktorin Corinna Weisl ergänzt: „Diese Verbindung aus Praxisnähe und Durchsetzungsstärke ist genau das, was unsere Landwirtschaft jetzt braucht.“
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