Schweinehälften aufgehängt

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Schweinemarkt KW 16/'26: Impulsloser Schweinehandel

Der Handel mit Schlachtschweinen läuft in den meisten europäischen Ländern stetig, teilweise werden die Mengen auch als knapp beschrieben. Entsprechend dominieren aktuell stabile bis leicht festere Preise. Deutlichere Aufschläge werden von den zumeist stockenden Fleischgeschäften ausgebremst. Für die kommenden Wochen werden zwar flottere Geschäfte erwartet, aktuell fehlen aber noch Impulse.

Deutschland - Das Angebot an schlachtreifen Schweinen lässt sich auch weiterhin problemlos absetzen. Zugleich reichen die vorhandenen Mengen aber aus, um die Nachfrage zu decken, nur regional wird von knappen Stückzahlen berichtet. Bremsend wirken dabei auch weiterhin die impulslosen Fleischgeschäfte. Für die kommenden Wochen wird mit einem steigenden Absatz und eher zu knappen Mengen gerechnet.

Aus Spanien wird noch immer von einem eher ausgeglichenen Schlachtschweinemarkt berichtet. Das Angebot an Schlachttieren ist tendenziell zwar eher knapp, durch die Osterfeiertage gibt es aber noch kleinere Überhänge. Zudem erschwert der impulslose Fleischmarkt weitere Preisaufschläge. Vorerst werden stabile Preise erwartet, wobei Aufschläge in den Nachbarländern den Handel beleben könnten.

Durch die fehlenden Schlachttage um Ostern ist das durchschnittliche Schlachtgewicht für Schweine in Frankreich zuletzt gestiegen. Dennoch wird der Markt als ausgeglichen oder teilweise eher knapp versorgt beschrieben. Vorerst dürfte sich der Preis stabil bis leicht fester entwickeln.

Ö Markt: Angebot pendelt weiter zurück

Trotz des pendelnden Angebots an Schweinen in Österreich wird seitens der Schlachthöfe über mangelnde Absatzmöglichkeiten und über massiven Preisdruck geklagt. Die Läger sind zudem noch mit Billigfleisch aus dem Jänner gefüllt und warten auf den Absatz in die Grillsaison. Man konnte sich aber auf eine unveränderte Notierung einigen.

Auch die Exporte sind derzeit in einem schwierigen Fahrwasser, einerseits gibt es weiter eine Billigkonkurrenz von Brasilien und Kanada, andererseits hat der Krieg im Nahen Osten die Transportkosten massiv erhöht. Zudem hat auch China aufgrund der Produktionssteigerung einen immer geringer werdenden Bedarf.

Mastschweine-Basispreis: EUR 1,66 (+/- 0,00)
Zuchten-Basispreis: EUR 0,89 (+/- 0,00)

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