Biber im Fluss

Copyright © tinymano - stock.adobe.com

Biber überschwemmen Felder – Bauernvertreter fordern sofortige Maßnahmen

Niederösterreichs Land- und Forstwirte kämpfen weiter mit einer wachsenden Biberpopulation. Die Tiere sorgen für überschwemmte Felder, untergraben Hochwasserdämme und gefährden Siedlungen. Regulierungsmaßnahmen lassen vorerst auf sich warten.

VP-Nationalrätin Martina Diesner-Wais kritisierte dafür vergangene Woche die zuständige Tier- und Naturschutzlandesrätin Susanne Rosenkranz (FPÖ) scharf. „Die jüngsten Aussagen der blauen Naturschutzlandesrätin Rosenkranz sind nichts anderes als eine klassische Nebelgranate“, so Diesner-Wais.

Gemeint ist der Protest von Rosenkranz gegen das Maskottchen „Biber Berti“ der Biosphäre Austria, welches Kindern spielerisch die Auswirkungen von Naturgefahren näherbringen soll. Für Diesner-Wais ist die Sache klar: Statt gegen Plüschtiere zu protestieren, solle die Landesrätin Lösungen gegen die Biberproblematik entwickeln.

„Wir brauchen schnelle Reaktionen, jährliche Abschusskontingente und klar geregelte Verfahren. Abschüsse müssen Standard werden, nicht die Ausnahme“, fordert Diesner-Wais. Andere Bundesländer zeigen, dass pragmatische Lösungen möglich seien, wenn man entschlossen handelt und klare Regelungen schafft. Nun drängt Diesner-Wais auf konsequentes Vorgehen statt auf Ausreden.

Weitere Artikel