Die aktuelle Situation im Obst- und Gemüsebau in Tirol ist von zahlreichen Herausforderungen geprägt. Wie Stefan Müßigang, Obmann der Tiroler Gemüsebauern, betont, erschweren vor allem steigende Produktionskosten und der zunehmende Druck durch ausländische Konkurrenz mit anderen Produktionsvorgaben die Arbeit der Betriebe. Zudem wirkt sich der fehlende Agrardiesel auf die Wirtschaftlichkeit aus. Gleichzeitig bleibt die Versorgungssicherheit ein zentrales Thema. Stefan Müßigang sieht aktuell noch keine Gefährdung, Importe nehmen jedoch weiter zu.
Als positiv im Sinne der Schädlingsreduktion erwies sich die Kälte im Winter für den Obstbau. Trotzdem sei der Austrieb überraschend früh, so Johannes Kuenz, Obmann von TirolObst. Der Wintereinbruch vergangener Woche sorgt allerdings für Unsicherheit. Besonders empfindlich reagieren Kulturen wie Marillen, die Folgen der wetterlichen Bedingungen sind noch nicht eindeutig abzuschätzen. Von Preissteigerungen ist man ebenso bei Treibstoff und Verpackungsmaterialien betroffen. Um Regionalität weiterhin zu erhalten, sieht Johannes Kuenz auch den Handel gefordert.
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