Die Bedeutung der heimischen Wälder ist angesichts der globalen Lage im Steigen begriffen. Oberösterreichs bewaldete Flächen bringen außerdem regionale Wertschöpfung und Lebensqualität.
„Unsere Wälder sind nicht nur ein Generationenprojekt, sondern auch ein wesentlicher Teil der Lösung für die großen Herausforderungen unserer Zeit. Sie leisten einen entscheidenden Beitrag zu Klimaschutz, Energieversorgung und regionaler Wertschöpfung, womit sie ein zentraler Faktor für die Krisenresilienz unseres Landes sind“, sagt Franz Waldenberger, Präsident der Landwirtschaftskammer OÖ anlässlich des internationalen Tag des Waldes.
Rohstoff Holz: Teil einer nachhaltigen Lösung
Österreich ist derzeit bei der Versorgung mit Erdgas zu mehr als 90 Prozent und bei Erdöl zu mehr als 95 Prozent von Importen abhängig – vielfach aus politisch instabilen Regionen. Eine stärkere Nutzung des heimischen Rohstoffs Holz sei Teil einer klimaschonenden Lösung. „Der konsequente Ausbau erneuerbarer Energien ist eine zentrale Voraussetzung für eine resiliente und zukunftsfitte Entwicklung unseres Landes“, so Waldenberger. Gerade Biomasse und Biogas würden einen wichtigen Beitrag leisten – auch im Winterhalbjahr, wenn andere erneuerbare Energiequellen nur eingeschränkt verfügbar sind.
Neben der klassischen Nutzung gewinnt Holz auch als Ausgangsstoff für innovative Energielösungen an Bedeutung. Ein Beispiel dafür ist das Forschungsprojekt „Advanced Bioenergy Lab“ (ABL) in Zeltweg in der Steiermark, das an zukunftsweisenden Technologien zur Nutzung von Biomasse arbeitet. Ein innovatives Verfahren wandelt dort Holzabfälle und sogar landwirtschaftliche Reststoffe wie Stroh in flüssige Treibstoffe um. Gerade im Bereich der Bioenergie zeigt sich das enorme Potenzial unserer Wälder. Innovative Projekte machen deutlich, dass Holz künftig noch stärker zur nachhaltigen Energieversorgung beitragen kann, etwa in Form von erneuerbaren Treibstoffen oder neuen Energieträgern“, so Waldenberger.
Zentraler Arbeitgeber im ländlichen Raum
Die Forst- und Holzwirtschaft ist ein zentraler Arbeitgeber im ländlichen Raum: Rund 70.000 Menschen in Oberösterreich beziehen daraus ihr Einkommen, jeder 15. Arbeitsplatz hängt direkt davon ab.
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