2025 war das drittwärmste Jahr seit Beginn der Messungen im Jahr 1850, die Monate April, Juni, August und Dezember waren überdurchschnittlich warm. Zudem gab es wenig Niederschläge, insbesondere nördlich des Inntals. Das führt auch in Tirol zu zunehmenden Trockenperioden mit Folgen für die Landwirtschaft und Auswirkungen auf die Grundwasserstände. Die Trinkwasserversorgung ist in Tirol zwar durch die hauptsächliche Versorgung aus Quellen weiterhin gut abgesichert, trotzdem gilt es, mit weiteren Klimawandelanpassungsmaßnahmen gegenzusteuern und den verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser wieder vermehrt ins Bewusstsein zu rufen, wie das Land Tirol im Zuge des Klimastatusberichts für Österreich 2025 erklärte.
Zahl der Hitzetage steigt
Die Anzahl der Hitzetage (Tage, an denen 30 Grad überschritten wurden) hat in den vergangenen Jahren in ganz Österreich deutlich zugenommen, besonders in städtischen Gebieten. In Innsbruck werden aktuell durchschnittlich 33 Hitzetage pro Jahr gezählt, dreieinhalb Mal mehr als im Zeitraum 1961 bis 1990.
Die zunehmenden Hitze- und Trockenperioden werden zu einem steigenden Bewässerungsbedarf führen: Schätzungen zufolge könnte der Wasserbedarf in Österreich bis 2050 um elf bis 15 Prozent steigen.
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