EU-weit entwickeln sich die Rindfleischmärkten derzeit differenziert. Vor allem Polen als großes Exportland in Europa hat in den letzten Wochen die Preise absenken müssen. Dies könnte auch eine Folge des Iran-Krieges sein, der sich hier nachhaltig auf die Märkte auswirken kann. In Deutschland herrscht eine unterschiedliche Entwicklung zwischen Norden und Süden. Während beim Jungstier die Notierungen im Norden von Deutschland noch stabil sind, herrscht im Süden ein Marktdruck. Die Preise haben die zweite Woche hindurch nachgegeben. Schlachtkühe notieren in Deutschland wie in den letzten Wochen relativ stabil.
Marktdruck in Österreich steigt
Auch in Österreich herrscht am Jungstiermarkt ein Marktdruck. So nahm das Angebot in der letzten Woche zu, während gerade im Lebensmitteleinzelhandel und im Großhandel der Absatz etwas rückläufig ist. Die Notierungspreise geben nach. Über die Höhe der Reduktion konnte nicht mit allen Marktpartner zu Redaktionsschluss eine Preiseinigung erzielt werden. Entscheidend ist, dass die Jungstiere kontinuierlich angemeldet werden und keine vorgezogenen Verkäufe passieren, die den Markt aktuell zusätzlich belasten würden.
Bei Schlachtkühen herrscht eine ähnliche Situation wie in der letzten Woche. Ein leicht steigendes Angebot steht einer stabilen Nachfrage gegenüber und die Preise notieren stabil.
Schlachtkälber notieren ebenfalls gleich zur Vorwoche.
Preiserwartungen für Woche 13/2026 (23.03. – 29.03.2026)
Jungstier HK R2/3 ausgesetzt
Kalbin HK R3 € 6,55
Kuh HK R2/3 ausgesetzt
Schlachtkälber HK R2/3 € 9,65
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