Schlachthälften von Rindern hängen in einem hellen Kühlhaus

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Rindermarkt KW 17/'26: Beständiger Markt mit regionalen Unterschieden

Die Vermarktung von Schlachtrindern präsentiert sich EU-weit aktuell weiter uneinheitlich.

In Deutschland hat der Druck im Bereich der männlichen Rinder weiter zugenommen, während weibliche Kategorien überwiegend zu stabilen Preisen gehandelt werden. Die Vermarktung von schlachtreifen Jungstieren ist in Deutschland in den vergangenen Wochen stetig schwieriger geworden. Insbesondere aufgrund des stockenden Fleischabsatzes und des steigenden Angebots mussten die Jungstierpreise noch einmal zurückgenommen werden. Der Schlachtkuhmarkt stellt sich deutlich ausgeglichener dar, auch wenn es durchaus regionale Unterschiede gibt.

Schwächelnde Absatzlage in Österreich

In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren weiterhin auf einem etwas höheren Niveau. Die Absatzlage im Inland schwächelt nach wie vor, sodass zusätzliche Mengen nur über den Export abgesetzt werden können. Wir hoffen, dass sich der Überhang in den nächsten beiden Wochen abgebaut hat. Die Erzeugergemeinschaften notieren mit gleichen Preisen in der aktuellen Woche.

Der Schlachtkuhmarkt präsentiert sich ähnlich wie in den letzten Wochen, bei einem leicht steigenden Angebot sowie bei einer guten Exportlage Richtung Schweiz. Etwas differenziert stellt sich der andere europäische Exportmarkt dar. Hier herrscht etwas Druck auf die Preise. Dennoch notieren die Schlachtkuh- und Schlachtkalbinnenpreise stabil.

Die Preise für Schlachtkälber sind nachfrage-bedingt im Vergleich zur Vorwoche etwas rückläufig.

Preiserwartungen für Woche 17/2026 (20.04.– 26.04.2026)

Jungstier HK R2/3                                         ausgesetzt

Kalbin HK R3                                                 € 6,20

Kuh HK R2/3                                                  ausgesetzt

Schlachtkälber HK R2/3                                € 8,95

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