Der Schlachtrindermarkt präsentiert sich EU-weit aktuell weiterhin uneinheitlich.
In Deutschland ist der Handel im Jungstierbereich in der laufenden Woche nach wie vor preislich unter Druck. Die Schlachtunternehmen berichten von sehr schwierigen Fleischgeschäften. Dazu kommt ein umfangreiches Angebot, da die Mäster vermehrt abliefern wollen, in Kombination mit kurzen Schlachtwochen. Die Preisempfehlung geht daher deutlich nach unten. Etwas anders sieht es im weiblichen Bereich aus. Hier wird durchwegs von ausgeglichenen Märkten berichtet.
Preiskorrekturen am österreichischen Markt
In Österreich zeigt sich eine ähnliche Situation. Das Angebot im Jungstiersegment befindet sich seit Wochen auf einem höheren Niveau. Die Problematik kommt aber aufgrund der aktuell sehr schwachen Nachfrage seitens des Lebensmitteleinzelhandels und Großhandels. D.h., wir sind in den letzten Wochen und auch aktuell noch, sehr stark von Exportgeschäften abhängig. Diese gestalten sich aufgrund der europäischen Marktlage als schwierig. Die Notierungen mussten nochmals nach unten gesenkt werden, wobei der Jungstierpreis für zwei Wochen fixiert wurde.
Bei Schlachtkühen ist das Angebot gleichbleibend. Neben den funktionierenden Schweiz-Exporten wird aber auch am Schlachtkuhmarkt von schwierigen Exportgeschäften in Richtung Holland und Frankreich berichtet. Im Sog der sinkenden Jungstierpreise wurden auch die Notierungen für Schlachtkühe und -kalbinnen etwas nach unten korrigiert.
Auch Schlachtkälber notieren in der laufenden Woche aufgrund fehlender Absatzmärkte nach unten.
Preiserwartungen für Woche 18/2026 (27.04.– 03.05.2026)
Jungstier HK R2/3 ausgesetzt
Kalbin HK R3 € 6,10
Kuh HK R2/3 ausgesetzt
Schlachtkälber HK R2/3 € 8,75
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