Der 14. März war ein großer Tag für die Verantwortlichen der Berglandmilch am Standort Voitsberg. Im Beisein zahlreicher Milchbäuerinnen und Milchbauern, Funktionäre, Mitarbeiter und Ehrengäste wurde das neue Biomasseheizwerk offiziell seiner Bestimmung übergeben. Damit wird die Dekarbonisierungs-Offensive im Unternehmen weiter vorangetrieben. Das Heizkraftwerk mit einer Leistung von sechs Megawatt liefert nun die notwendige Prozesswärme. Berglandmilch-Obmann Stefan Lindner zeigte sich erfreut: „Wir sind ein Familienbetrieb, der im Besitz von rund 8000 steirischen Bauernfamilien steht und rund 1500 Mitarbeiter beschäftigt. Bei unserer täglichen Arbeit stehen die regionale Wertschöpfung und das Tierwohl im Mittelpunkt.“ Dass die Energie für die Verarbeitung und Produktion nun nachhaltig erzeugt werden kann, war bereits ein jahrelanges Anliegen der größten Molkerei Österreichs.
Copyright © NL
Verantwortungsträger der Berglandmilch und Ehrengäste bei der feierlichen Eröffnung des neuen Biomasseheizwerks am Standort Voitsberg.
Versorgungssicherheit
Auch beim Obmann der Steirermilch, Johann Loibner, war die Freude groß: „Als Funktionär bin ich sehr stolz, dass wir heute unser Heizwerk eröffnen können. Bereits während Corona stand die Absicherung der Lebensmittelproduktion in Krisenzeiten mit Mittelpunkt. Mit diesem Werk sind wir nun wieder ein Stück unabhängiger von fossilen Energieträgern geworden.“ Durch die Verwendung von regionalem Waldhackgut wird auch die Wertschöpfung in der Region erhöht. Und auf das Thema regionale Wertschöpfung ging auch der steirische LK-Präsident Andreas Steinegger in seinen Grußworten ein: „Biomasse ist die einzige nachwachsende Rohstoffquelle und als solche nicht mehr wegzudenken. Gerade im Hinblick auf die aktuelle geopolitische Lage ist es umso wichtiger, dass ein genossenschaftliches Unternehmen im Besitz der Milchbauern ein Biomasseheizwerk errichtet.“
Unternehmensstrategie
Berglandmilch-Generaldirektor Josef Braunshofer erklärte die Beweggründe für diese wichtige Entscheidung: „Wir betreiben bereits seit vielen Jahren ein Biomasseheizwerk am Standort Wörgl in Tirol und konnten somit viel Erfahrung sammeln. Im Jahre 2020 haben wir beschlossen, weitere Werke von Erdgas auf Biomasse umzustellen.“ Unter dem Motto „Wertschöpfung weg von Moskau – hin zur Forstwirten in der Region“ ist das Biomasseheizwerkt am Standort Voitsberg seit August 2025 in Betrieb, der Baustart erfolgte im Dezember 2024. Rund 150 Schüttraummeter Waldhackgut werden täglich benötigt.
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:format(jpeg):quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:format(jpeg):quality(60))
:format(jpeg):quality(60))
:quality(60))
:format(jpeg):quality(60))
:quality(60))
:format(jpeg):quality(60))
:quality(60))