Dass KI die Art verändert, wie Menschen ihren Urlaub planen und Inspiration finden, machte Keynote-Speaker Daniel Gollner deutlich: „Uns muss bewusst sein: Urlaubssuche und Inspiration finden künftig in der KI statt. Die klassische Google-Suche ist tot.“
Für touristische Anbieter bedeutet das, dass Sichtbarkeit, Inhalte und digitale Strategien neu gedacht werden müsseb. Genau darauf bereitet sich auch Urlaub am Bauernhof Tirol im aktuellen Strategieprozess vor.
Geschäftsführerin Astrid Rollinger betont, dass bäuerliche Vermieterinnen und Vermieter im Alltag oft nicht die Ressourcen hätten, technologische Entwicklungen laufend zu verfolgen. Deshalb verstehe sich die Organisation als Orientierungshilfe und verlässlicher Partner für ihre Mitgliedsbetriebe.
„KI sehen wir als unterstützendes Werkzeug. Im Mittelpunkt stehen aber weiterhin persönliche Gastfreundschaft, Qualität und die nachhaltige Absicherung bäuerlicher Familienbetriebe“, so Rollinger.
Urlaub am Bauernhof bleibt gefragt
Seit mehr als 40 Jahren verbindet Urlaub am Bauernhof Tirol bäuerliche Tradition mit professioneller touristischer Vermarktung. Dass dieses Konzept funktioniert, zeigt die hohe Zahl langjähriger Mitgliedsbetriebe.
Angelika Thaler vom Thalerhof in Roppen erklärt: „Wir sind Gründungsmitglieder und schätzen besonders die Werbeschiene sowie die Buchungstools, durch die wir international gebucht werden. Aber auch die Gemeinschaft bei Urlaub am Bauernhof ist unbeschreiblich.“
Der Slogan „Das Echte, das Ehrliche und du“ spricht vor allem Gäste an, die bewusst authentische Natur- und Urlaubserlebnisse suchen.
Copyright © Urlaub am Bauernhof Tirol/Amir Kaufmann
UaB Geschäftsführerin Astrid Rollinger, KI-Spezialist Daniel Gollner von der ContentKumpanei und UaB Obmann Johann Hörtnagl
Echte Erlebnisse werden durch KI noch wertvoller
Für Obmann Johann Hörtnagl liegt genau darin die große Chance: „Je stärker KI unseren Alltag prägt, desto wertvoller werden Orte wie Urlaubsbauernhöfe, wo es echte Begegnungen und Erlebnisse für alle Sinne gibt.“
Besonders die Sommermonate Juli und August seien derzeit sehr gut gebucht. In der Vor- und Nachsaison gebe es hingegen noch Potenzial. Gleichzeitig nehmen kurzfristige Buchungen auch bei Urlaub am Bauernhof weiter zu.
Zu den wichtigsten Herkunftsmärkten zählen:
Deutschland
Niederlande
Österreich
Bemerkenswert: Rund 43 Prozent der Gäste sind Stammgäste. Im Sommer verbringen Urlauber durchschnittlich 6,4 Tage auf einem Bauernhof in Tirol, im Winter 5,6 Tage.
Urlaub am Bauernhof als wirtschaftliches Standbein
Trotz rückläufiger landwirtschaftlicher Betriebe wächst Urlaub am Bauernhof Tirol nachhaltig weiter. Aktuell zählt die Organisation:
366 Mitgliedsbetriebe
knapp 5.000 Gästebetten
rund 160 Vollbelegungstage pro Jahr
Für viele Höfe ist die Vermietung ein entscheidender wirtschaftlicher Faktor. Rund 40 Prozent des Einkommens werden durch die bäuerliche Vermietung erwirtschaftet.
Neue Idee: „Alpine Workshops“ für Ganzjahrestourismus
Neue Chancen sieht man künftig in sogenannten „Alpine Workshops“. Dabei sollen kleine Gruppen Bauernhöfe als inspirierende Orte für Seminare, Workshops und kreative Auszeiten nutzen.
Geschäftsführerin Astrid Rollinger sieht darin einen wichtigen Schritt Richtung Ganzjahresauslastung „Mit einer kleinen Zielgruppe, die Höfe als inspirierende Denkräume für Workshops nutzt, gehen wir in Richtung Ganzjahresauslastung.“
Damit positionieren sich Tirols Urlaubsbauernhöfe bewusst als Gegenmodell zur zunehmend digitalen und KI-geprägten Welt – mit Natur, Ruhe und echten Begegnungen im Mittelpunkt.
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