Der österreichische Speisekartoffelmarkt kämpft weiterhin mit der Vermarktung der alterntigen Speisekartoffeln. In den Kühlhäusern befinden sich immer noch große Mengen an qualitativ guter Speiseware. Der Absatz im LEH läuft zwar auf gutem bis durchschnittlichem Niveau, allerdings dürften kaum noch alle Vorräte am Markt platziert werden können. Großzügige Absortierungen von qualitativ schwächeren Partien und alternative Verwertungsmöglichkeiten bleiben ein Thema. Auch wenn die Vermarktung der Ernte 2025 wohl noch längere Zeit nicht abgeschlossen sein dürfte, steht die Heurigensaison bereits in den Startlöchern. Das nasskalte Wetter in der vergangenen Woche bremste das Wachstum der heimischen Frühkartoffeln etwas. Dennoch werden noch in dieser Woche die ersten Heurigen für den LEH im Burgenland und in der Steiermark erwartet. Als Richtpreis für die ersten Partien wurden 80 €/100 kg genannt.
Deutsche Lager weiter voll
Am deutschen Speisekartoffelmarkt liegen die Vorräte an alterntiger Speiseware weiterhin über der Vorjahresmenge, obwohl in den vergangenen Wochen bereits erhebliche Mengen in alternative Vermarktungswege geflossen sind. Der Absatz im LEH läuft auf saisonüblichem Niveau, und alterntige Ware dürfte nach Aussage einiger Ketten heuer länger als sonst in den Regalen zu finden sein. Nichtsdestotrotz nimmt das Angebot an Frühkartoffeln aus dem Mittelmeerraum in Deutschland weiter zu. Bei den Preisen, sowohl für deutsche Lagerware als auch für importierte Frühkartoffeln, hat sich in der vergangenen Woche nichts verändert. Indes dürfte sich die deutsche Frühkartoffelernte witterungsbedingt etwas nach hinten verschieben.
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