Am 13. März jährt sich der erste Corona-Lockdown in Österreich zum sechsten Mal. Ein Tag, der vielen noch durch leere Supermarktregale und Hamsterkäufe im Gedächtnis ist. Der NÖ Bauernbund nutzt diesen „Tag der leeren Regale“, um an die entscheidende Rolle der heimischen Landwirtschaft in Krisenzeiten zu erinnern.
Direktor Paul Nemecek betont: „Corona hat uns gezeigt, wie verwundbar und abhängig unsere globalisierte Welt geworden ist. Doch während vieles stillstand, haben unsere Bauern weitergearbeitet und die Menschen versorgt.“ Gerade in geopolitisch unsicheren Zeiten sei es wichtig, aus der Vergangenheit zu lernen. Steigende Energiepreise, unsichere Handelsrouten und angespannten Märkte wirken sich direkt auf Transport, Produktion und Preise aus.
Österrreich und Europa brauchen starke Bauern.
Viktoria Hutter
Obfrau der Österreichischen Jungbauern
„Bei Lebensmitteln dürfen wir denselben Fehler wie bei Energie nicht wiederholen“, so Nemecek. Die Eskalation im Iran verdeutliche erneut die Risiken globaler Abhängigkeiten und die Bedeutung einer stabilen heimischen Produktion. Für Bundesrätin und Obfrau der Österreichischen Jungbauern, Viktoria Hutter, ist die Landwirtschaft weit mehr als ein Wirtschaftssektor: „Landwirtschaft ist strategische Infrastruktur. Wenn wir unsere Lebensmittelproduktion verlieren, machen wir uns abhängig von Importen. Versorgungssicherheit gibt es nicht zum Nulltarif. Österreich und Europa brauchen starke Bauern. Dazu gehört auch, dass unseren bäuerlichen Familien faire Preise bezahlt werden.“
Anlässlich des 120-jährigen Bestehens des NÖ Bauernbundes werden derzeit Forderungen im direkten Austausch mit der Basis erarbeitet. Hutter betont: „So machen wir Politik – praxisnah, gemeinsam und zukunftsorientiert.“
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