Österreichische Medaille mit Goldadler auf schwarzem Hintergrund und rotem Band; daneben eine Miniaturversion.

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Tiroler Adler-Orden wurde verliehen

Landeshauptmann Anton Mattle verlieh am Freitag den Tiroler Adler-Orden an 14 Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um das Land Tirol verdient gemacht haben. Die Ausgezeichneten kommen aus unterschiedlichen Bereichen – von Wirtschaft und Wissenschaft über Soziales, Katastrophenschutz und Verwaltung bis hin zur Landwirtschaft. Ein Auszug aus der Liste der Geehrten:

  • Georg Vogl – Tiroler Adler-Orden in Gold
    Der langjährige Chefpilot und Einsatzleiter der Hagelflieger aus Rosenheim wurde für seinen grenzüberschreitenden Einsatz in der Hagelabwehr ausgezeichnet. Seit dem Jahr 2000 betreuen die Hagelflieger auf Initiative der EUREGIO Inntal 35 Mitgliedsgemeinden des Hagelabwehr- und Forschungsvereins Tirol. Vogl koordinierte über viele Jahre Einsätze gegen hagelträchtige Gewitterzellen und trug damit dazu bei, Schäden an Feldern, Gebäuden und Infrastruktur zu verhindern oder abzuschwächen.

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Georg Vogl, langjähriger Chefpilot der Hagelabwehr, erhielt den Tiroler Adler-Orden in Gold für seinen Einsatz im grenzüberschreitenden Hagelschutz.

  • Elisabeth Werner – Tiroler Adler-Orden in Gold
    Die Generaldirektorin für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der EU-Kommission wurde für ihren Beitrag zur ländlichen Entwicklung und zur Zusammenarbeit zwischen Brüssel und Tirol geehrt. In ihrer Funktion trägt sie Verantwortung für zentrale Bereiche der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik. Europäische Förderprogramme unterstützen in Tirol zahlreiche Vorhaben in Landwirtschaft, Natur, Kultur und ländlichen Regionen.

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Elisabeth Werner, Generaldirektorin für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der EU-Kommission, erhielt den Tiroler Adler-Orden in Gold.

  • Thomas Strubreiter – Tiroler Adler-Orden in Silber
    Der Landwirt und Obmann der Arche Austria erhielt die Auszeichnung für seinen Einsatz zur Erhaltung seltener Nutztierrassen. Die Arche Austria ist ein wichtiges Sprachrohr für mehr als 40 gefährdete Nutztierrassen. Auf seinem Arche-Hof „Auergut“ in Scheffau am Tennengebirge hält Strubreiter unter anderem Pustertaler Sprinzen, das Tux-Zillertaler Rind und Blobeziegen und trägt so zum Erhalt genetischer Vielfalt und bäuerlicher Kulturgeschichte bei.

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Thomas Strubreiter erhielt den Tiroler Adler-Orden in Silber für seine Verdienste um die Erhaltung seltener Tiroler Nutztierrassen.

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