Im gesamten Wertschöpfungsnetzwerk der Forst- und Holzwirtschaft wird, inklusive vor- und nachgelagerter Branchen, eine Wertschöpfung von 43,1 Mrd. Euro pro Jahr erwirtschaftet. Das entspricht zehn Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung des Landes. Mit anderen Worten: Jeder zehnte in Österreich erwirtschaftete Euro hängt folglich unmittelbar oder mittelbar am Rohstoff Holz. Zudem sollen 444.000 Arbeitsplätze, also jeder elfte, auf die Forst- und Holzwirtschaft zurückzuführen sein.
Auch beeindruckend: Die Forst- und Holzwirtschaft im weiteren Sinn generiert so viel Wertschöpfung wie die gesamte Bauwirtschaft, mehr Wertschöpfung als der Tourismus, rund das 1,5-fache des Einzelhandels und das Vierfache der Gastronomie. All das geht aus einer heute von Autorin Anna Kleissner, geschäftsführende Gesellschafterin Econmove, präsentierten Studie hervor.
Rahmenbedingungen müssen passen
Damit die Branche auch in Zukunft erfolgreich ist, braucht es entsprechende Rahmenbedingungen. Im Hinblick auf den Klimawandel gilt es den Waldumbau konsequent fortzusetzen. „Es geht darum, unsere Wälder klimafit zu machen, ihre wichtige Funktion als CO₂-Speicher zu stärken und gleichzeitig die nachhaltige Verwendung des Rohstoffs Holz weiter voranzutreiben“, erklärte Forstwirtschaftsminister Norbert Totschnig. Eine wichtige Bedeutung hat hier der Waldfonds. Die Wichtigkeit dessen ausreichender Dotierung betonte Konrad Mylius, Vorsitzender der Kooperationsplattform Forst Holz Papier (FHP), während Markus Schmölzer, Vorsitzender der Österreichischen Sägeindustrie, auch Rahmenbedingungen auf EU-Ebene einforderte, die die Waldbewirtschaftung fördern, statt behindern.
Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick
In der Forst- und Holzwirtschaft wurden im Jahr 2023 Umsätze in Höhe von 122 Mrd. Euro generiert.
Die Unternehmen der Forst- und Holzwirtschaft erwirtschaften eine direkte Bruttowertschöpfung von bis zu 26,5 Mrd. Euro und stehen damit für einen Anteil von 6,23 Prozent der gesamten österreichischen Wirtschaftsleistung.
Im gesamten Wertschöpfungsnetzwerk der Forst- und Holzwirtschaft, das auch die vor- und nachgelagerten Sektoren umfasst, wird eine Wertschöpfung von 43,1 Mrd. Euro erzielt. Das entspricht einem Anteil von 10,15 Prozent. Anders ausgedrückt: Jeder zehnte in Österreich erwirtschaftete Euro hängt unmittelbar oder mittelbar am Rohstoff Holz.
In der Forst- und Holzwirtschaft sind rund 245.000 Personen tätig.
Entlang der gesamten Wertschöpfungskette werden insgesamt fast 444.000 Arbeitsplätze gesichert.
Jeder elfte Arbeitsplatz ist auf die Forst- und Holzwirtschaft zurückzuführen.
Die Branche leistet auch einen wichtigen Beitrag zu den Staatseinnahmen: 29,2 Mrd. Euro an Steuern und Abgaben werden unmittelbar und mittelbar generiert. Dies entspricht einem Anteil von 12 Prozent der Staatseinnahmen (Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungsträger).
Wald ist mehr als nur Wirtschaftsfaktor
Bei der großen Bedeutung des Waldes als Rohstofflieferant darf nicht übersehen werden, dass er auch Schutz-, Wohlfahrts- und Erholungsfunktionen hat. So sind in Österreich mit den vielen Bergen 42 Prozent der gesamten Waldfläche Schutzwald. Ganz wesentlich trägt er zum Schutz des Klimas bei. Seit 1990 sollen nachhaltige Waldbewirtschaftung und Holznutzung die Atmosphäre um rund 900 Millionen Tonnen fossiles CO₂‑Äquivalent entlastet haben.
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