Eine im Auftrag des Dachverbandes der Tierzuchtorganisationen „Nachhaltige Tierhaltung Österreich“ (NTÖ) durchgeführte Studie des Marktforschungsinstituts KeyQuest attestiert der Landwirtschaft einen breiten Rückhalt in der Bevölkerung. Eine unter rund 1.300 Bürgern durchgeführte Befragung ergab, dass 89 Prozent der Bevölkerung ein positives Bild von Österreichs Bäuerinnen und Bauern haben. Knapp die Hälfte der Befragten interessiert sich aktiv für landwirtschaftliche Themen. Eine parallel unter Landwirten durchgeführte Befragung schätzte diese Werte deutlich niedriger ein. „Diese Fehleinschätzung ist enorm und sie offenbart eine der größten ungenutzten Chancen der heimischen Landwirtschaft“, heißt es von der NTÖ. Dort macht man die wahre Problematik in fehlende Einblicke in die tatsächliche Realität auf den Höfen aus. Der direkte Bezug zum bäuerlichen Alltag schwinde den Zahlen zufolge nämlich, besonders bei jüngeren Menschen zwischen 16 und 30 Jahren.
Persönliche Kommunikation bleibe die wichtigste Informationsquelle, um diese Lücke zu schließen. Bei der jüngeren Zielgruppe werden außerdem die sozialen Medien als Informationsquelle geschätzt. „Wer künftig verstanden werden will, muss dort präsent sein, wo Meinungen entstehen und Bilder von Landwirtschaft geprägt werden“, so das Resümee der NTÖ. Selbst versucht man, durch Stalleinblicke über die Plattform „StadtLandTier“ auf Instagram und Facebook für Aufklärung zu sorgen.
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