Wer bestimmt eigentlich das Bild der österreichischen Landwirtschaft? Zu oft sind es nicht die Bäuerinnen und Bauern selbst, sondern jene, die noch nie einen Stall von innen gesehen haben. Das wollten wir von der Nachhaltigen Tierhaltung Österreich genauer wissen – und haben eine Studie in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse erscheinen in Kürze.
Eines lässt sich jetzt schon sagen: Die Bevölkerung steht hinter der heimischen Landwirtschaft – weit mehr als die Landwirtschaft das selbst wahrhaben will. Während NGOs und manche Medien ein düsteres Bild zeichnen, sieht die Realität anders aus. Das Problem ist nicht das Image. Das Problem ist, dass zu viele Bäuerinnen und Bauern ihr eigenes Image den falschen Leuten überlassen.
Beim Thema Tierwohl gilt das ganz besonders. Österreich hat Standards, auf die wir stolz sein können – aber Stolz allein reicht nicht. Es braucht eine klare Herkunftskennzeichnung und echte Einblicke in den bäuerlichen Alltag. Genau das macht die Initiative StadtLandTier: Sie zeigt, wie Landwirtschaft wirklich aussieht – ungeschönt, direkt und überzeugend. Wer die Initiative noch nicht kennt, sollte das schleunigst ändern.
Wer gute Arbeit leistet, muss sie auch erzählen. Wer schweigt, überlässt das Feld anderen. Und wer beim Einkauf trotz aller Sympathie wieder zum billigsten Produkt greift, sollte sich fragen, wie viel sein Vertrauen in die heimische Landwirtschaft tatsächlich wert ist.
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